Deponie

Geschichte der Deponie



Die Deponie Feldreben war ursprünglich eine Grube, in der Kies abgebaut wurde. Erste Hinweise auf den Kiesabbau gibt es ab dem Jahre 1918. Ab ca. 1930 bis ins Jahr 1967 wurde die Grube als Deponie genutzt: Hauskehricht, Bauschutt, Abfälle des Gewerbes und vieles mehr wurde in der Grube entsorgt. Dies entsprach der damals gängigen Praxis.

Deponie Muttenz 1955
Bild 1: Deponie Muttenz 1955

Zwischen 1940 bis 1957 deponierte die chemisch-pharmazeutische Industrie ebenfalls Abfälle in den Feldreben. Diese machen heute etwa ein bis zwei Prozent des gesamten Deponieinhaltes aus. Das Gelände war bis in die 1960er-Jahre offen und unbebaut. Daher kam es während dieser Zeit auch zu wilden Ablagerungen und zu Auswaschungen durch Regenwasser. Etwa 80 Prozent aller Schadstoffe sind daher heute nicht mehr in der Deponie selbst, sondern im darunterliegenden Fels.

Deponie Muttenz 1955
Bild 2: Deponie Muttenz 1955
Luftaufnahme Feldreben 1963
Bild 3: Luftaufnahme Feldreben 1963

Nach der Schliessung der Deponie wurde diese mit Gewerbebetrieben überbaut und dadurch versiegelt.