Sanierungsvorhaben Deponie Feldreben

Wer finanziert die Sanierung?

Die Kosten sind transparent auf mehrere Schultern verteilt

Die Sanierung wird gemeinsam von den Industriepartnern, den beiden Basler Kantonen und der Gemeinde Muttenz finanziert. Der Bund subventioniert die Sanierung über den VASA-Fonds.

Die Kosten der Sanierung werden Stand 2023 auf rund 282 Millionen Franken geschätzt. Die Aufteilung der Kosten unter den Vereinbarungspartnern ist in der Kooperationsvereinbarung III geregelt:

  • BASF Schweiz AG / Novartis AG / Syngenta Crop Protection AG – 50,0 %
  • Kanton Basel-Landschaft (Ausfallkostenträger) – 29,2 %
  • Kanton Basel-Landschaft (Grundeigentümerin) – 10,1 %
  • Kanton Basel-Stadt – 4,2 %
  • Härtefonds der Industrie (BASF Schweiz AG / Novartis AG / Syngenta Crop Protection AG), Anteil Erbengemeinschaft Bösch-Steiner – 2,7 %
  • Stiftung Novartis AG für Erziehung, Ausbildung & Bildung – 2,4 % (inkl. Anteil der Patrimonium Anlagestiftung von 0,4%)
  • Einwohnergemeinde Muttenz – 0,7 %
  • Härtefonds der Industrie (BASF Schweiz AG / Novartis AG / Syngenta Crop Protection AG), Anteil L-Park Immobilien – 0,7 %

Sollten die Kosten über den vereinbarten Betrag steigen, tragen die Industriepartner (BASF Schweiz AG, Novartis AG, Syngenta Crop Protection) und der Kanton Basel-Landschaft in seiner Verantwortung als Ausfallkostenträger (Finanz- und Kirchendirektion) die Mehrkosten zu je 50 %.

Der VASA-Altlasten-Fonds des Bundes beteiligt sich ebenfalls finanziell an der Sanierung. VASA steht für «Verordnung über die Abgabe zur Sanierung von Altlasten». Wer in der Schweiz Abfälle auf einer Deponie entsorgt, zahlt dafür eine Abgabe. Diese Gelder fliessen in den VASA-Fonds. Aus diesem subventioniert der Bund notwendige altlastenrechtliche Massnahmen. Da auf der Deponie Feldreben zu einem wesentlichen Teil Siedlungsabfälle deponiert worden sind, gewährt der Bund VASA-Abgeltungen in der Höhe von 40 % der anrechenbaren Kosten.

Die Kooperationsvereinbarung III, welche die Kostenverteilung unter den Mitgliedern des Konsortiums regelt, ist öffentlich. Sie finden das Dokument unter Downloads.

Mehr erfahren: Warum ist das Projekt so aufwändig