Sanierungsvorhaben Deponie Feldreben

Wer ist für die Sanierung verantwortlich?

Kantone, Gemeinde und Industrie tragen das Projekt

Die Sanierung der Deponie Feldreben wird vom Konsortium Sanierung Deponie Feldreben getragen. Die Projektorganisation stellt sicher, dass strategische Verantwortung, operative Umsetzung und fachliche Begleitung klar geregelt sind.

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Konsortialversammlung

Die Konsortialversammlung ist ein Zusammenschluss der Vereinbarungspartner. Sie ist das oberste Gremium des Projekts und trägt die strategische Gesamtverantwortung für die Ausführungsplanung und die Umsetzung der Sanierung. Die Konsortialversammlung ist verantwortlich dafür, dass die Ziele der Sanierung und der Nachsorge erreicht werden. Insbesondere ist sie für die Qualität der Sanierungsmassnahmen, den Schutz von Mensch und Umwelt und die Einhaltung der finanziellen und terminlichen Vorgaben verantwortlich. Den Vorsitz hat das mit der Sanierung betraute Hochbauamt des Kantons Basel-Landschaft inne.

Hintergrundinformationen zur Konsortialversammlung

Gesamtprojektleiter

Der Gesamtprojektleiter ist verantwortlich für die operative Leitung und Umsetzung des Sanierungsvorhabens. Er ist auch der Ansprechpartner für die Nachbarschaft, Medien und die Bevölkerung.

Der Gesamtprojektleiter koordiniert alle Arbeiten und stellt sicher, dass die Sanierung gesetzeskonform und innerhalb des vorgegebenen Budgets umgesetzt wird. Der Gesamtprojektleiter wird von verschiedenen Fachspezialisten (Technische Projektleitung, Projektsteuerung, Stabstellen) unterstützt. Zusammen bilden diese die Gesamtprojektleitung.

Der Gesamtprojektleiter des Sanierungsvorhabens ist Dr. Roger Rütti. Er ist Leiter der Fachstelle Altlasten und Schadstoffe beim Hochbauamt des Kantons Basel-Landschaft.

Falls Sie Fragen oder ein Anliegen haben, können Sie den Gesamtprojektleiter erreichen über die Kontaktseite

Dr. Roger Rütti, Gesamtprojektleiter des Sanierungsvorhabens Deponie Feldreben
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Technische Begleitgruppe

Die technische Begleitgruppe setzt sich aus Fachexperten der Konsortialpartner zusammen. Diese bringen ihre Expertise, insbesondere aus dem Bereich von Altlastensanierungen, in das Sanierungsvorhaben ein.

Dialoggruppe

Die Dialoggruppe bildet eine Schnittstelle zwischen Gesamtprojektleitung, interessierter Öffentlichkeit und den zuständigen Behörden.

Zur Dialoggruppe
Sanierungsvorhaben

Klare Rollenteilung verhindert Interessenkonflikte

Der Kanton Basel-Landschaft ist in mehreren Rollen in das Sanierungsvorhaben involviert. Er ist sowohl Grundeigentümer als auch Träger von Ausfallkosten und zudem die zuständige Aufsichtsbehörde.

Deshalb ist eine klare und transparente Rollenteilung zentral für die korrekte Umsetzung der Sanierung. Die Trennung von Sanierungsverantwortung und Aufsichtsfunktion im vorliegenden Projekt vermeidet Interessenkonflikte. Sie stellt sicher, dass die staatliche Gewaltentrennung jederzeit gewährleistet ist.

Das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE BL) als Dienststelle der Bau- und Umweltschutzdirektion ist die Aufsichtsbehörde. Sie ist nicht Bestandteil der Projektorganisation.

Der Kanton als Grundeigentümer des grössten Arealteils ist, vertreten durch das Hochbauamt, mit der Durchführung der Sanierung betraut (sog. Realleistungspflicht). Das Hochbauamt übernimmt auch den Vorsitz in der Konsortialversammlung. Es ist in der Funktion als Kooperationspartner ausnahmsweise der Volkswirtschaft- und Gesundheitsdirektion unterstellt, um die Gewaltentrennung zu gewährleisten.

Als Ausfallkostenträger übernimmt der Kanton Basel-Landschaft auf Basis seiner gesetzlichen Verpflichtung zudem Kosten von Verursachern, die nicht mehr greifbar oder zahlungsunfähig sind. Die Finanz- und Kirchendirektion vertritt den Kanton in dieser Rolle. Sie nimmt ebenfalls Einsitz in die Konsortialversammlung.

Controlling Konzept, Organigramm, Sanierung Deponie Feldreben