Der Saal am FHNW Campus Muttenz war bis auf den letzten Platz gefüllt: Rund 100 Interessierte aus Muttenz und Umgebung kamen am 2. März 2026 zur ersten Informationsveranstaltung über die Sanierung der ehemaligen Deponie Feldreben und wollten sich persönlich über das Sanierungsvorhaben informieren.






Der persönliche Dialog zwischen den Projektverantwortlichen und der Bevölkerung zog sich als roter Faden durch den gesamten Abend – von den Grussworten der Gemeindepräsidentin über eine engagierte Fragerunde bis zum gemeinsamen Apéro.
Auch wenn die aktiven Sanierungsmassnahmen noch nicht starten und viele Details nicht abschliessend geklärt sind: Mit den Sanierungsuntersuchungen stehen ab 2027 erste Arbeiten rund um den Sanierungsperimeter auf dem Programm.
Gemeindepräsidentin, Gesamtprojektleitung und Dialoggruppe geben Einblick
Franziska Stadelmann, Gemeindepräsidentin von Muttenz, eröffnete die Veranstaltung im Namen der Gemeinde. Den Aufbau der Projektorganisation erläuterte Marco Frigerio, Leiter der Konsortialversammlung. Gesamtprojektleiter Roger Rütti informierte die Anwesenden über den aktuellen Stand der Arbeiten sowie die geplanten nächsten Schritte. Die Rolle der Dialoggruppe und wie Interessierte teilnehmen können, zeigte Rahel Walser auf, externe Moderatorin der Dialoggruppe.
Sanierungsuntersuchungen ab 2027 bringen weitere Klarheit
Das Informationsbedürfnis ist gross, wie sich in der anschliessenden Fragerunde zeigte. Bei einigen Fragen – etwa der geplanten Grösse der Sanierungshalle oder der Verkehrsführung zum Abtransport des Aushubs – musste der Gesamtprojektleiter noch um Geduld bitten. Die detaillierte Planung des Bauprojekts kann erst starten, wenn die Sanierungsuntersuchungen ausgewertet sind.
Zu vielen Themen konnten die Verantwortlichen jedoch bereits Auskunft geben. So zum Beispiel zur erwarteten Aushubtiefe, zum Schutz des Grund- und Trinkwassers oder zur Frage, ob der Teilaushub nach wie vor die zielführende Sanierungsmethode sei.
Mensch und Umwelt stehen an erster Stelle
Gesamtprojektleiter Roger Rütti brachte die Haltung des verantwortlichen Konsortiums klar auf den Punkt: «Der Schutz von Mensch und Umwelt steht stets an erster Stelle. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, kontinuierlich und transparent zu informieren und den persönlichen Dialog zu suchen.»
Den Abschluss des Abends bildete ein Apéro in der Lounge im 12. Stock der FHNW – mit Blick über die Region und lebhaften Gesprächen. Die Gelegenheit, sich direkt mit den Projektverantwortlichen sowie anderen Teilnehmenden auszutauschen, wurde rege genutzt. Ein gelungener Auftakt für einen langen, aber wichtigen Prozess.
Gut informiert bleiben – so geht’s
Das Konsortium Sanierung Deponie Feldreben setzt auf mehrere Informationskanäle, um die interessierte Bevölkerung laufend auf dem Laufenden zu halten:
- 🎤 Weitere öffentliche Informationsveranstaltungen
- 📰 Newsletter (Abo via Formular am Ende dieser Seite)
- 🌐 Projektwebsite www.feldreben.ch
