Am Montagabend, 20. April 2026, fand die erste Dialogveranstaltung im Rahmen der Sanierung der Deponie Feldreben statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nachbarschaft, Politik, Umwelt, Wirtschaft, Wasserversorgung und Behörden nutzten den Abend für den angeregten direkten Austausch mit der Gesamtprojektleitung.
Nach der Begrüssung und Einführung richtete die Dialoggruppenmoderatorin Rahel Walser den Blick zunächst auf die Rolle der Dialoggruppe: Was kann dieses Gefäss leisten, und wo liegen seine Grenzen? Die Sanierung der Deponie Feldreben wird Muttenz über Jahre begleiten. Entsprechend gross ist das Bedürfnis nach Orientierung, Einordnung und verlässlicher Information. Die Dialoggruppe kann Anliegen früh aufnehmen, den persönlichen Austausch mit Verantwortlichen und Fachpersonen ermöglichen sowie Rückmeldungen strukturiert in den Projektverlauf einbringen.
| Das Protokoll der Dialogveranstaltung, die gezeigten Präsentationen und die vorgelegte Charta werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle zum Download verfügbar sein. |
Fragen, Hinweise und offene Punkte
Anschliessend erläuterte der Gesamtprojektleiter Roger Rütti den Stand des Sanierungsvorhabens sowie die kommenden Schritte, insbesondere die Sanierungsuntersuchungen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit für Rückfragen – unter anderem nach der Speisung des Grundwassers, der Veröffentlichung von Analysedaten, der Vergabe der Arbeiten oder der Ausdehnung des Sanierungsperimeters. Vieles liess sich direkt klären. Weitere Fragen nahm das Projektteam zur vertieften Bearbeitung auf.
Was den Teilnehmenden der Dialoggruppe wichtig ist
In Kleingruppen tauschten sich die Teilnehmenden danach über ihre Erwartungen an das Sanierungsvorhaben aus und präsentierten diese dem Plenum. Dabei wurden wichtige Themen angesprochen und für die weitere Dialoggruppenarbeit notiert, beispielsweise der Schutz der Anwohnenden vor Immissionen, das Verkehrskonzept rund um die künftige Baustelle, der Umgang mit Messdaten und deren verständliche Einordnung sowie Fragen zu Zwischen- und Nachnutzungen des Areals.
Als Grundlage für die weitere Zusammenarbeit in der Dialoggruppe stellte die Moderatorin zudem eine Charta vor, die von den Teilnehmenden vereinbart werden soll. Beim gemeinsamen Apéro nutzten sie dann die Gelegenheit zum Austausch untereinander und mit den Projektverantwortlichen.
Nächste Dialogveranstaltung: Fokus auf Sanierungsuntersuchungen 2027
Der Abend hat gezeigt: Das Interesse am Projekt ist gross, und der Wunsch nach einem direkten Dialog mit den Projektverantwortlichen ist bei vielen vorhanden. In der nächsten Sitzung im Herbst 2026 wird die Projektleitung weitere Details zu den anstehenden Sanierungsuntersuchungen auf und um das Areal vorstellen.
